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Achtsamkeit

Bewusst fühlen

Gefühle meiden

Wenn Gefühle auftauchen, ist bei mir, wie auch bei den meisten Menschen, gleichzeitig oft ein Impuls da, irgendetwas zu tun, um das auszuhalten, was die Gefühle mit mir machen, oder um sie verschwinden zu lassen.

Wut umlenken

Wenn ich eine Wut auf jemanden habe und versuche etwas zu tun, um diese Wut verschwinden zu lassen, kann ich denjenigen, der die Wut in mir ausgelöst hat beschimpfen.
Dadurch werden dann oft noch viel mehr Emotionen aufgerührt.
Hinterher geht es mir dann schlechter als vorher.
Wenn mich jemand oder etwas wütend macht, kann ich mich auch bemühen, dieses Gefühl zu unterdrücken, indem ich mich mit Arbeit, oder irgendeiner anderen Beschäftigung ablenke.

Umgelenkte Gefühle und Blockaden

Das führt dann dazu, dass die Wut als Energie in meinem Körper blockiert wird, was letztendlich auch nicht bewirkt, dass es mir wirklich gut geht.

Mit Gefühlen sein

Dann gibt es aber noch die Möglichkeit, wenn Wut auftaucht, nichts dafür zu tun, um sie auszuhalten oder verschwinden zu lassen.
Ich kann einfach wahrnehmen, dass da eine Wut in mir auftaucht und beobachten,
was mit mir,
mit meinem Körper,
meinen Gedanken,
meinem Sein geschieht.
Ich beobachte, was geschieht, wenn ich die Wut einfach da sein lasse, ohne irgendetwas zu tun.

Innehalten Beobachten

Das bedeutet, ich muss innehalten, um in den Zustand des Beobachtens zu kommen.
Wenn mir das gelingt, kann ich immer wieder erkennen, dass sich die Wut, die aufgetaucht war, ganz sanft auflöst und verschwindet.

Alte Gefühle in der aktuellen Situation

Dabei stelle ich fest, dass ein Großteil der Gefühlswelt aus alten Erfahrungen, alten Gefühlen besteht, die durch aktuelle Situationen wieder aufgerührt werden (wie ich am Beispiel der Wut aufgezeigt habe).

Hier und Jetzt und Vergangenheit sind noch verbunden

Das lässt mich vermuten, dass viele Emotionen, die ich glaube, jetzt ausagieren zu müssen, in die Vergangenheit gehören, dort eine Aktion erfordert hätten.
Es bedeutet, ich kann durch meine Aktion im Heute an der Wurzel der Emotion nichts verändern.
Nur wenn ich diese Zusammenhänge beobachten kann,
es mir gelingt, mit dem auftauchenden Gefühl nichts zu tun,
es nur da sein lasse und zuschaue was geschieht,
gelingt es mir, „Hier und Jetzt“ zu sein, im lebendigen Leben.

Frei von der Vergangenheit für die Gegenwart

Dann bin ich frei für die Gegenwart und nicht an die Vergangenheit angekettet.
Alles, was ich tue, um dem Gefühl nicht begegnen zu müssen, ist verschwendete Lebensenergie.
Wenn das Gefühl auftaucht und ich versuche,
es zu unterdrücken,
es zu bekämpfen
oder es an der Person auszuagieren, die das alte Gefühl aufgerührt hat, muss ich dafür Energie aufwenden, die von meiner Lebensenergie abgeht.

Akt der Befreiung

Was ich allerdings tun kann, damit das alte Gefühl aus der Vergangenheit nicht wieder in der Gegenwart auftaucht ist, mich mit der Situation aus der Vergangenheit gedanklich verbinden.
Den Umständen und Personen, inklusive mir selbst, vergeben, dass wir damals die Situation nicht anders meistern konnten.

Heilung

Dadurch wurde dieser vergangenen Situation und der Wut, die damals in mir entstand, genügend Aufmerksamkeit geschenkt.
So kann sie heilen und muss nicht wieder und wieder in der Gegenwart erscheinen, um Beachtung zu finden.

Metamorphose – Cirkel

Mit all meinem Wissen und meinen persönlichen Erfahrungen begleite ich Dich in meiner Berufung als Heilpraktikerin in die Welt des bewussten Fühlens.
In meinem Metamorphose – Cirkel
https://www.kokon-moenkemoeller.de/kurse/details/metamorphose-cirkel.html

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